Unterschied kreisrunder Haarausfall und Glatze: Woran Sie erkennen, was hinter Ihrem Haarverlust steckt

Ratgeber Haarausfall 2026

Unterschied kreisrunder Haarausfall und Glatze: Woran Sie erkennen, was hinter Ihrem Haarverlust steckt

Plötzlich entdecken Sie eine glatte, runde, kahle Stelle auf dem Kopf oder im Bart – oder Sie stellen fest, dass Ihr Haaransatz seit Jahren langsam zurückweicht. Die erste Frage liegt auf der Hand: Ist das kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) oder eine beginnende Glatze? Wird beides unterschiedlich behandelt? Und hilft eine Haartransplantation in beiden Fällen?

Den Unterschied kreisrunder Haarausfall und Glatze zu kennen, ist keine Frage der Begriffe – davon hängt alles Weitere ab. Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Haare wieder nachwachsen können. Der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie), der bei Männern und Frauen zur Glatze bzw. zu lichtem Haar führt, verläuft dagegen schleichend und wird von Genen und Hormonen gesteuert. Beide Formen erfordern eine eigene Diagnose und einen völlig anderen Behandlungsweg.

In diesem Ratgeber erklären wir verständlich, wie Sie beide Formen anhand von Form, Tempo und Begleitzeichen des Haarausfalls unterscheiden, wann Sie zum Hautarzt gehen sollten und wann eine Haartransplantation in der Türkei die richtige Option sein kann. Das Team von Hair Transplantation in Turkey in Istanbul prüft jeden Fall von Haarausfall sorgfältig, bevor es einen Behandlungsplan empfiehlt.

Kurz erklärt: Unterschied kreisrunder Haarausfall und Glatze

Der Unterschied zwischen kreisrundem Haarausfall und Glatze liegt in der Ursache: Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung, die plötzlich glatte, runde kahle Stellen verursacht, auf denen das Haar wieder wachsen kann. Die erblich bedingte Glatze (androgenetische Alopezie) ist dagegen ein langsames, dauerhaftes Ausdünnen nach einem typischen Muster an Stirn, Geheimratsecken und Hinterkopf – ausgelöst durch Veranlagung und Hormone.

Vereinfacht gesagt: eine plötzliche, scharf begrenzte kahle Stelle = sehr wahrscheinlich kreisrunder Haarausfall, langsames Ausdünnen nach einem festen Muster = sehr wahrscheinlich erblich bedingter Haarausfall. Die endgültige Diagnose sollte jedoch ein Arzt nach einer Untersuchung stellen, denn auch andere Formen von Haarausfall können ähnlich aussehen.

Wichtiger medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Wenn Sie plötzlichen Haarausfall, mehrere kahle Stellen, den Verlust von Augenbrauen, Wimpern oder Barthaaren bemerken oder wenn der Haarausfall mit Rötung, Schmerzen, Schuppen oder Narben auf der Kopfhaut einhergeht, suchen Sie zuerst einen Hautarzt (Dermatologen) auf. Zudem gilt: Bei aktivem kreisrundem Haarausfall wird eine Haartransplantation in der Regel nicht empfohlen, weil die Ursache im Immunsystem liegt und nicht in einem dauerhaften Verlust der Haarfollikel.

Was ist kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)?

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem greift irrtümlich die Haarfollikel an und bringt sie dazu, die Haarproduktion einzustellen. Die gute Nachricht: Die Follikel werden dabei meist nicht dauerhaft zerstört – deshalb ist ein Nachwachsen der Haare möglich.

Laut MedlinePlus, einem Angebot der US-amerikanischen National Institutes of Health, ist in den USA etwa einer von 500 bis 1.000 Menschen betroffen; nach dem erblich bedingten Haarausfall ist die Alopecia areata damit die zweithäufigste Form von Haarausfall. Die American Academy of Dermatology (AAD) weist darauf hin, dass die Erkrankung häufig bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt, grundsätzlich aber in jedem Alter und bei Männern wie Frauen beginnen kann.

Formen des kreisrunden Haarausfalls

  • Alopecia areata circumscripta (fleckförmig): eine oder mehrere runde bis ovale kahle Stellen auf der Kopfhaut, im Bart oder an den Augenbrauen – die häufigste Form.
  • Ophiasis-Typ: bandförmiger Haarausfall entlang des Hinterkopfs und der Schläfen; seltener und oft schwieriger zu behandeln.
  • Alopecia totalis: Verlust sämtlicher Kopfhaare.
  • Alopecia universalis: Verlust aller Kopf- und Körperhaare; diese Form ist selten.

Was ist eine Glatze durch erblich bedingten Haarausfall?

Die typische Glatze entsteht durch erblich bedingten Haarausfall, die androgenetische Alopezie – die häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern und Frauen. Sie entwickelt sich, wenn die Haarfollikel in bestimmten Bereichen der Kopfhaut genetisch bedingt empfindlich auf das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) reagieren. Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich nach und nach, die Haare werden dünner und kürzer, und schließlich bildet der Follikel kein sichtbares Haar mehr.

Nach Angaben von MedlinePlus sind in den USA rund 50 Millionen Männer und 30 Millionen Frauen von androgenetischer Alopezie betroffen, bei Männern über 50 Jahren mehr als die Hälfte in unterschiedlicher Ausprägung. Der britische Gesundheitsdienst NHS beschreibt den erblich bedingten Haarausfall bei Männern und Frauen als dauerhaften Haarverlust, der meist familiär gehäuft auftritt.

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern und Frauen

  • Bei Männern: Geheimratsecken, die dem Haaransatz eine „M-Form“ geben, und eine lichter werdende Tonsur am Hinterkopf – beides kann mit der Zeit zusammenwachsen.
  • Bei Frauen: diffuses Ausdünnen am Oberkopf und ein breiter werdender Mittelscheitel, meist bei erhaltenem vorderem Haaransatz; eine vollständige Glatze ist selten.

Kreisrunder Haarausfall oder Glatze? 6 Merkmale, die den Unterschied zeigen

Eine erste Einschätzung ist anhand der Form der betroffenen Stelle, des Tempos, des Hautbilds und der Begleitzeichen möglich:

1

Form der Stelle

Kreisrunder Haarausfall: runde oder ovale Stelle mit klarem Rand. Glatze: diffuses Ausdünnen nach festem Muster an Stirn und Hinterkopf.

2

Tempo

Kreisrunder Haarausfall: tritt plötzlich auf, innerhalb von Tagen oder Wochen. Glatze: schreitet langsam über Jahre voran.

3

Lokalisation

Kreisrunder Haarausfall: überall möglich, auch in Bart, Augenbrauen und Wimpern. Glatze: auf der Kopfhaut nach typischem Muster, Seiten und Hinterkopf bleiben verschont.

4

Haare am Rand

Bei kreisrundem Haarausfall zeigen sich oft kurze, abgebrochene „Ausrufezeichenhaare“. Bei erblich bedingtem Haarausfall werden die Haare allmählich dünner und kürzer (Miniaturisierung).

5

Nägel und Empfindungen

Kreisrunder Haarausfall kann mit Tüpfelnägeln oder mit Jucken und Kribbeln vor dem Haarverlust einhergehen. Bei der Glatze ist das meist nicht der Fall.

6

Nachwachsen

Bei kreisrundem Haarausfall können die Haare von selbst nachwachsen – anfangs manchmal weiß. Bei der Glatze kommen verlorene Haare nicht von allein zurück.

Vergleichstabelle: kreisrunder Haarausfall vs. erblich bedingte Glatze

Merkmal Kreisrunder Haarausfall Erblich bedingte Glatze
Ursache Autoimmun: Das Immunsystem greift die Haarfollikel an Genetisch und hormonell: Empfindlichkeit der Follikel gegenüber DHT
Beginn Plötzlich Schleichend, über Jahre
Erscheinungsbild Glatte, runde Stellen mit klarem Rand Geheimratsecken (M-Form), lichte Tonsur oder breiter werdender Scheitel
Betroffene Bereiche Kopfhaut, Bart, Augenbrauen, Wimpern, Körper Nur die Kopfhaut, nach typischem Muster
Alter Jedes Alter; häufig bei Kindern und jungen Erwachsenen Meist nach der Pubertät, mit dem Alter zunehmend
Haarfollikel Meist intakt und wieder wachstumsfähig Schrumpfen nach und nach, bis kein sichtbares Haar mehr entsteht
Nachwachsen Möglich, spontan oder mit Behandlung; Rückfälle kommen vor Verlorene Haare wachsen nicht von selbst nach; das Fortschreiten lässt sich bremsen
Begleitzeichen Tüpfelnägel, Jucken oder Kribbeln, Ausrufezeichenhaare Zunehmendes Dünner- und Kürzerwerden der Haare
Haartransplantation Bei aktiver Erkrankung in der Regel nicht empfohlen Wirksame Option für geeignete Patienten

Kann kreisrunder Haarausfall zu einer dauerhaften Glatze werden?

In den meisten Fällen nein – kreisrunder Haarausfall geht nicht in eine erblich bedingte Glatze über, denn beide Erkrankungen haben unterschiedliche Ursachen. Die AAD berichtet, dass bei manchen Betroffenen mit wenigen kahlen Stellen die Haare nachwachsen und nie wieder ausfallen, während andere wiederholt Schübe erleben. MedlinePlus erklärt, dass die Haare meist nach einigen Monaten zurückkehren, aber erneut ausfallen können.

Laut DermNet sprechen folgende Faktoren für einen schwierigeren Verlauf: früher Beginn, ausgedehnter Haarverlust, eine Dauer von mehr als einem Jahr, Nagelveränderungen, der Ophiasis-Typ, familiäre Vorbelastung sowie begleitende atopische oder Autoimmunerkrankungen.

Wichtig ist auch: Eine Person kann beide Formen gleichzeitig haben – etwa ein Mann mit erblich bedingten Geheimratsecken, bei dem an anderer Stelle eine kreisrunde kahle Stelle entsteht. Ein Foto allein reicht deshalb für eine Diagnose nicht aus.

Wie stellt der Arzt kreisrunden Haarausfall oder eine Glatze fest?

Die Diagnose beruht in der Regel auf einer klinischen Untersuchung und Fragen zum Beginn des Haarausfalls, bei Bedarf ergänzt durch weitere Verfahren:

1. Anamnese

Wann hat der Haarausfall begonnen? Plötzlich oder schleichend? Gibt es Glatzen in der Familie? Bestehen Autoimmunerkrankungen, gab es zuletzt starken Stress oder neue Medikamente?

2. Untersuchung von Kopfhaut und Haaren

Beurteilung von Form, Rand und Hautbild der Stelle, Kontrolle von Bart, Augenbrauen und Nägeln sowie ein vorsichtiger Zupftest am Rand.

3. Trichoskopie

Bei aktivem kreisrundem Haarausfall sieht man mitunter Ausrufezeichenhaare, gelbe und schwarze Punkte sowie abgebrochene Haare. Beim erblich bedingten Haarausfall sind deutliche Unterschiede in der Haardicke und eine Miniaturisierung der Follikel typisch.

4. Blutuntersuchungen bei Bedarf

Etwa Schilddrüsenwerte, Eisen oder Vitamin D – je nach ärztlicher Einschätzung, um andere Ursachen für Haarausfall auszuschließen.

5. Kopfhautbiopsie (selten)

In unklaren Fällen oder bei Verdacht auf eine vernarbende Form von Haarausfall.

Welche Formen von Haarausfall werden mit kreisrundem Haarausfall und Glatze verwechselt?

Nicht jede kahle Stelle ist kreisrunder Haarausfall, und nicht jedes lichte Haar ist eine erblich bedingte Glatze. Ähnlich aussehen können zum Beispiel:

  • Telogenes Effluvium: vorübergehender, diffuser Haarausfall nach Krankheit, Fieber, Geburt, Crash-Diäten oder starkem Stress – er normalisiert sich meist nach einigen Monaten von selbst.
  • Tinea capitis (Kopfpilz): Stellen mit Schuppen, Rötung und Juckreiz, vor allem bei Kindern; hier ist eine Behandlung gegen Pilze nötig.
  • Trichotillomanie: unregelmäßige Stellen mit unterschiedlich langen, abgebrochenen Haaren durch zwanghaftes Haareausreißen.
  • Traktionsalopezie: Zurückweichen des Haaransatzes durch jahrelang straff getragene Frisuren wie Zöpfe oder Dutts.
  • Vernarbende Alopezie: glänzende Haut ohne sichtbare Follikelöffnungen, teils mit Rötung oder Schmerzen; sie muss früh erkannt werden, weil der Schaden dauerhaft ist.

Wie wird kreisrunder Haarausfall behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach Alter, Ausmaß und Dauer des Haarausfalls. Ziel ist es, die Immunreaktion zu beruhigen und das Nachwachsen anzuregen. Laut AAD und DermNet kommen unter anderem infrage:

  • Kortison-Injektionen direkt in die kahlen Stellen bei Erwachsenen – eine der am häufigsten eingesetzten Behandlungen bei begrenzten Herden.
  • Kortisonhaltige Cremes oder Lösungen zum Auftragen, häufig bei Kindern.
  • Minoxidil als unterstützende Behandlung, um das Nachwachsen zu fördern.
  • Topische Immuntherapie (Kontaktsensibilisierung) bei ausgedehnten Fällen.
  • JAK-Hemmer in Tablettenform bei schweren Verläufen, etwa Baricitinib, Ritlecitinib oder Deuruxolitinib – nur durch einen Facharzt nach Abwägung von Nutzen und Risiken verordnet.

Die AAD betont, dass keine Therapie bei allen Patienten gleich wirkt und kreisrunder Haarausfall bislang nicht heilbar ist. Neuere Behandlungen haben die Ergebnisse jedoch deutlich verbessert – selbst bei Menschen, die zuvor nicht angesprochen hatten.

Wie wird eine erblich bedingte Glatze behandelt?

Beim erblich bedingten Haarausfall geht es zunächst darum, den Haarverlust zu bremsen und die vorhandenen Haare zu erhalten, und anschließend darum, in dauerhaft kahlen Bereichen wieder Haardichte aufzubauen:

Option Wirkung Hinweise
Minoxidil Regt das Wachstum an und bremst das Ausdünnen Muss dauerhaft angewendet werden; nach dem Absetzen lässt die Wirkung nach
Finasterid Verringert die Wirkung von DHT bei Männern Verschreibungspflichtig; mögliche Nebenwirkungen mit dem Arzt besprechen
PRP (Eigenbluttherapie) Unterstützende Behandlung, die bei manchen Patienten die Haarqualität verbessern kann Lässt auf vollständig kahlen Stellen keine Haare wieder wachsen
Haartransplantation Verpflanzt widerstandsfähige Follikel aus dem Spenderbereich in kahle Zonen Die eindeutigste Lösung für dauerhaft kahle Bereiche bei geeigneten Patienten

Medikamente und PRP können den Verlauf verlangsamen oder die vorhandenen Haare kräftigen, ersetzen aber keine verlorenen Follikel. Wer bereits kahle Areale hat, sollte wissen, dass der Umfang der Behandlung vom Stadium abhängt – mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag über die Anzahl der Sitzungen je nach Grad des Haarausfalls.

Ist eine Haartransplantation bei kreisrundem Haarausfall möglich?

Bei aktivem kreisrundem Haarausfall wird von einer Haartransplantation in der Regel abgeraten. Das Problem ist kein dauerhafter Mangel an Follikeln, sondern ein Angriff des Immunsystems, der auch die verpflanzten Follikel treffen kann – und auf den kahlen Stellen wachsen die Haare mit Behandlung oft wieder nach. Der richtige Weg führt deshalb zuerst zur Diagnose und Therapie beim Hautarzt. Welche weiteren Gründe gegen einen Eingriff sprechen können, erfahren Sie in unserem Artikel Für wen ist eine Haartransplantation nicht geeignet?

Die erblich bedingte Glatze ist dagegen die Form von Haarausfall, die sich am besten für eine Haartransplantation eignet: Die Follikel am Hinterkopf und an den Seiten reagieren meist kaum auf DHT und behalten diese Eigenschaft auch nach der Verpflanzung. Wie viele Grafts nötig sind, hängt von der Größe der kahlen Fläche und der Qualität des Spenderbereichs ab.

Vor jedem Eingriff gehören außerdem die passenden ärztlichen Voruntersuchungen dazu, etwa ein Blutbild und die Abklärung von Vorerkrankungen und Medikamenten.

Wann sollten Sie sofort zum Arzt gehen?

Suchen Sie ohne Verzögerung einen Hautarzt auf, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Eine oder mehrere kahle Stellen, die plötzlich aufgetreten sind und sich rasch ausbreiten.
  • Verlust von Augenbrauen, Wimpern oder Barthaaren.
  • Haarausfall mit Rötung, Schmerzen, Schuppen oder Eiter auf der Kopfhaut.
  • Glänzende, narbig wirkende Haut im Bereich des Haarausfalls.
  • Starken, diffusen Haarausfall zusammen mit allgemeinen Beschwerden wie Müdigkeit oder Gewichtsveränderungen.
  • Haarausfall bei einem Kind, vor allem mit Schuppen oder Juckreiz.
  • Nagelveränderungen wie Tüpfel oder Rillen zusammen mit Haarausfall.

Haartransplantation bei erblich bedingter Glatze in Istanbul

Wenn Sie über eine Haartransplantation für die Kopfhaut in der Türkei nachdenken, sollte zuerst feststehen, dass die Ursache eine erblich bedingte Glatze ist – und nicht kreisrunder Haarausfall oder eine andere Erkrankung. Das Team von Hair Transplantation in Turkey beurteilt zunächst das Muster des Haarausfalls, den Spenderbereich, die Haardichte und das zu erwartende Fortschreiten und bespricht dann mit Ihnen die passende Option – ob unterstützende medizinische Behandlung oder eine Transplantation mit Techniken wie FUE, DHI oder Saphir-FUE. Einen Überblick über die Preise finden Sie in unserem Beitrag zu den Kosten einer Haartransplantation in der Türkei.

Stellt sich heraus, dass der Haarausfall durch kreisrunden Haarausfall oder eine andere Erkrankung verursacht wird, die eine Transplantation nicht beheben kann, bedeutet medizinische Ehrlichkeit, Sie an die richtige Behandlung zu verweisen – statt einen Eingriff durchzuführen, der das erhoffte Ergebnis nicht bringen würde.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung mit plötzlich auftretenden kahlen Stellen; die erblich bedingte Glatze ist ein schleichendes Ausdünnen nach festem Muster.
  • Kreisrunder Haarausfall kann Bart, Augenbrauen und Wimpern betreffen; die erblich bedingte Glatze beschränkt sich auf die Kopfhaut.
  • Bei kreisrundem Haarausfall können die Haare nachwachsen; bei der Glatze kehren verlorene Haare nicht von selbst zurück.
  • Kreisrunder Haarausfall gehört in die Hände des Hautarztes; erblich bedingter Haarausfall lässt sich mit Medikamenten bremsen und bei geeigneten Patienten durch eine Transplantation dauerhaft behandeln.
  • Bei aktivem kreisrundem Haarausfall wird eine Haartransplantation in der Regel nicht empfohlen.
  • Eine genaue Diagnose vor jeder Behandlung spart Zeit, Geld und Enttäuschungen.

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Bevor Sie sich für eine Behandlung entscheiden, sollte die Art des Haarausfalls feststehen. Senden Sie dem Team von Hair Transplantation in Turkey in Istanbul einfach aussagekräftige Fotos der betroffenen Stelle und Ihres Spenderbereichs – und stellen Sie Ihre Fragen zu Ihrem Fall und den möglichen Optionen.

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Häufige Fragen zu kreisrundem Haarausfall und Glatze

Woran erkenne ich, ob ich kreisrunden Haarausfall und keine Glatze habe?

Eine glatte, runde, scharf begrenzte Stelle, die plötzlich auftritt – vor allem im Bart, an den Augenbrauen oder an einer für die Glatze untypischen Stelle –, spricht für kreisrunden Haarausfall. Langsam zurückweichende Geheimratsecken oder eine lichter werdende Tonsur sprechen für erblich bedingten Haarausfall. Die Diagnose bestätigt ein Arzt nach einer Untersuchung.

Ist kreisrunder Haarausfall ansteckend?

Nein. Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung und keine Infektion – er überträgt sich weder durch Berührung noch über einen gemeinsam benutzten Kamm. Kopfpilz, der ähnlich aussehen kann, ist dagegen ansteckend. Deshalb ist eine richtige Diagnose so wichtig.

Wachsen die Haare nach kreisrundem Haarausfall wieder nach?

In vielen Fällen ja. Die Haare wachsen oft nach einigen Monaten wieder nach, manchmal zunächst weiß, bevor sie ihre Farbe zurückgewinnen. Kreisrunder Haarausfall kann jedoch wiederkehren, und bei ausgedehnten oder lange bestehenden Fällen sprechen Behandlungen schlechter an.

Kann eine erblich bedingte Glatze wieder verschwinden?

Haare, die durch erblich bedingten Haarausfall verloren gegangen sind, wachsen nicht von selbst nach. Das Fortschreiten lässt sich mit Medikamenten bremsen, und in kahlen Bereichen kann eine Haartransplantation bei geeigneten Patienten wieder für Haardichte sorgen.

Löst Stress kreisrunden Haarausfall aus?

Stress kann bei manchen Menschen ein Auslöser sein, grundsätzlich ist kreisrunder Haarausfall aber eine Autoimmunerkrankung mit genetischer Veranlagung. Stressabbau allein reicht zur Behandlung meist nicht aus.

Kann kreisrunder Haarausfall auch den Bart betreffen?

Ja. Kreisrunder Haarausfall kann im Bart als runde, haarlose Stellen auftreten – einer der deutlichsten Unterschiede zur erblich bedingten Glatze, die den Bart nicht betrifft.

Hilft eine Haartransplantation bei kreisrundem Haarausfall?

Bei aktivem kreisrundem Haarausfall wird sie in der Regel nicht empfohlen, weil die Ursache im Immunsystem liegt und auch verpflanzte Follikel betroffen sein können, während die Haare mit Behandlung oft wieder nachwachsen. Eine Transplantation kommt vor allem bei erblich bedingtem Haarausfall infrage.

Kann ich gleichzeitig kreisrunden Haarausfall und eine erblich bedingte Glatze haben?

Ja. Beide Formen können bei derselben Person auftreten – etwa bei einem Mann mit erblich bedingten Geheimratsecken, bei dem an anderer Stelle eine kreisrunde kahle Stelle entsteht. Jedes Muster muss gesondert beurteilt und behandelt werden.

Welcher Arzt stellt kreisrunden Haarausfall oder eine Glatze fest?

Der Hautarzt (Dermatologe) diagnostiziert Erkrankungen von Haaren und Kopfhaut und behandelt kreisrunden Haarausfall. Lautet die Diagnose erblich bedingter Haarausfall und denken Sie über eine Transplantation nach, beurteilt das Team für Haartransplantation den Spenderbereich und plant den Eingriff.

Fazit

Der Unterschied kreisrunder Haarausfall und Glatze beginnt bei der Ursache: Kreisrunder Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung mit plötzlich auftretenden kahlen Stellen, auf denen die Haare wieder wachsen können. Die erblich bedingte Glatze ist dagegen ein dauerhaftes, schleichendes Ausdünnen mit klarem Muster an Stirn und Hinterkopf. Form, Tempo, Lokalisation und Begleitzeichen erlauben eine erste Einschätzung – die endgültige Diagnose erfordert jedoch eine ärztliche Untersuchung.

Kreisrunder Haarausfall wird vom Hautarzt mit Therapien behandelt, die die Immunreaktion beruhigen. Erblich bedingter Haarausfall lässt sich mit Medikamenten verlangsamen, und kahle Bereiche können bei geeigneten Patienten durch eine Haartransplantation wiederhergestellt werden.

Wer sich nach bestätigter erblich bedingter Glatze für eine Haartransplantation in der Türkei und in Istanbul interessiert, erhält beim Team von Hair Transplantation in Turkey eine Beurteilung des Spenderbereichs und des Haarausfallmusters sowie einen individuellen Behandlungsplan.

Quellen & Literatur

  1. MedlinePlus Genetics (NIH) – Alopecia areata. medlineplus.gov
  2. MedlinePlus Genetics (NIH) – Androgenetic alopecia. medlineplus.gov
  3. American Academy of Dermatology (AAD) – Alopecia areata: Overview. aad.org
  4. American Academy of Dermatology (AAD) – Alopecia areata: Signs and symptoms. aad.org
  5. American Academy of Dermatology (AAD) – Alopecia areata: Diagnosis and treatment. aad.org
  6. DermNet – Alopecia areata. dermnetnz.org
  7. NHS – Hair loss. nhs.uk

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